Drei Affen halten sich Augen, Ohren bzw. Mund zu.
Public Relations

Krise? Was soll denn bei uns schon passieren.

Vielleicht mehr, als Sie glauben. In jedem Unternehmen gibt es dutzende Situationen, die in einer Krise enden können. Wir haben für Sie mögliche Auslöser von Krisen zusammengestellt. Dabei gilt: Es gibt weder die Standard-Krise noch die Standard-Lösung zur Bewältigung der Krise.
  • Krisensituationen kommen einem Erdbeben in einem Unternehmen gleich. Läuft die Krise aus dem Ruder, drohen enorme Reputationsschäden bis hin zum Untergang des Unternehmens (vgl. Fleischskandal Carna Grischa, 2015). Im Unterschied zu früher bleibt nur wenig Reaktionszeit. Bilder, Videos und Tweets sind sekundenschnell online. Social Media werden zu Brandbeschleunigern. Je nach Umfang, Betroffenheit und Schwere des Falls baut sich so schnell grosser öffentlicher Druck auf. Betroffene, Öffentlichkeit und Behörden wollen wissen, wie und warum es zum Krisenereignis kommen konnte, welche Fehler das Unternehmen begangen hat, wer Schuld hat und was getan wird, um Ähnliches in Zukunft zu vermeiden. In der Krise (über)leben bedeutet für Geschäftsleitung, Verwaltungsrat oder Vorstand eine enorme Belastungs- und Bewährungsprobe.

    Es gibt keine Standard-Krisen
    Kennen Sie mögliche Auslöser für Krisensituationen in Ihrem Unternehmen, Ihrer Branche? Unser Krisen-Katalog weist die Richtung:

    • Personal: Mobbing, Whistle-Blowing, Diskriminierung, sexuelle Übergriffe, Suizide etc.
    • Produktion: Unglücke, fehlerhafte Entwicklungen, Produktionsfehler, Unfälle, ungenügende Schutzvorkehrungen etc.
    • Produkte und Dienstleistungen: Produktfehler, Produktrückrufe, Boykottaufrufe, Produktsabotage, Kunstfehler, Beratungsfehler, für Kunden nachteilige Vertragsklauseln, Preisabsprachen, Bewertungsbetrug auf Online-Portalen etc.
    • Finanzen und Controlling: Insolvenz, Steuerhinterziehung, Korruption, Diebstahl, Betrug, Lustreisen etc.
    • Management: Missmanagement, Richtungsstreit, Führungsfehler, Fusionen, Akquisitionen, Firmenverkäufe, Restrukturierungen, Streiks, Entlassungen, eigenwillige Personalentscheidungen etc.
    • Responsibility: Arbeitsvertragsverletzungen, Lohndumping, Umweltschäden durch Produktionsunfälle, Fahrlässigkeit, unsachgemässe Bedienung von Anlagen etc.
    • Forschung und Entwicklung: fehlende Innovation, Verletzung gesetzlicher Rahmenbedingungen, Freisetzung von gefährlichen Stoffen, Versagen der Qualitätskontrolle etc.
    • Infrastruktur: Betriebsunterbrüche, Cyberangriffe, IT-Ausfälle, Datenklau etc.
    • Störfälle, Unfälle etc.
    Aufgabe der Krisenkommunikation
    Krisenkommunikation soll die Glaubwürdigkeit und das Image des betroffenen Unternehmens schützen. Mit Public Relations lassen sich Krisenursachen nicht beseitigen. Diese Aufgabe muss das Management leisten. Mit Krisen-PR lassen sich aber Folgen der Krise mildern und Folgeschäden in der Öffentlichkeit vermeiden. Durch Klarheit, Offenheit und Gradlinigkeit. Das Krisen-Kommunikationskonzept gibt die Richtung vor. Es sorgt dafür, dass jeder genau weiss, was im Falle einer Krise zu tun ist. Es setzt sich mit der Krisenfrüherkennung, der Krisenbewältigung und der Nachbereitung der Krise auseinander. «Krisen meistert man am besten, indem man ihnen zuvorkommt», meinte schon Whitman Rostow (1916–2003). Ein verantwortungsbewusstes Management setzt darum auf Krisenprävention bearbeitet erste Krisensignale sensibel.

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