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6 Stolpersteine im Umgang mit Web-Content

Sie wollen dem Content die Aufmerksamkeit schenken, die er verdient? Auf dem Weg zum Ziel lauern zahlreiche Fallen. Bevor Sie loslegen, hier einige Hinweise auf mögliche Stolpersteine und wie Sie diese aus dem Weg räumen.
  • 1. Keine oder unklare Zielvorgaben
    Fragen wir Kunden nach den Zielen, die sie mit einem Webauftritt verfolgen, antworten viele pauschal. Verkaufsorientierte Unternehmer sprechen zu 99% von «Mehr Umsatz»; beratungs- und informationsorientierte Kunden von «Imagepflege» oder «Wissen vermitteln». Bei derart globalen Zielen tappen Content-Verantwortliche im Dunkeln. Hilfreich sind Teilziele, welche die strategische Richtung weisen. Bleiben wir beim Ziel «Wissen vermitteln». Teilziele wie z.B., «Wir wollen die Telefonanfragen im Kundendienst senken» oder «Wir möchten News auf Online-Presseportale einstellen und verbreiten», sind viel einfacher umzusetzen als vage Globalziele.

  • 2. Mangelndes Verständnis für den Wert von gutem Content
    Guter Content ist bares Geld wert. Content-Verantwortliche müssen wissen, welche Seiten Ihre Content-Cash-Cows sind und auf welchen Seiten die Absprungraten am höchsten sind. Um dauerhaft erfolgreich zu sein, müssen die Inhalte laufend überwacht und weiterentwickelt werden. Dabei helfen regelmässige Content-Audits und kostenlose Analyse-Tools wie beispielsweise Google-Analytics (google.com/analytics).

  • 3. Masse statt Klasse
    Guter Content setzt auf Klasse, nicht auf Masse. Versetzen Sie sich in Ihre Besucher. Was haben diese für Bedürfnisse? Wie können Sie mit Ihren Inhalten Nutzen stiften? Hinterfragen Sie neue Content-Ideen kritisch. Investieren Sie kein Geld in aufgeblähten Content, der an den Bedürfnissen Ihrer Besucher vorbeizielt.

  • 4. Knappe Budgets für Content
    Viele Unternehmen haben die Budgets für Online-Werbung erhöht. Mit Google AdWords, Affiliates und anderen Online-Kampagnen sorgen sie für Traffic auf der Website oder in den Social Media. Unsere Erfahrung zeigt, dass Investitionen in hochwertigen Content langfristig eine vergleichsweise preiswerte Marketingmassnahme darstellen. Es ist besser, Reichweite auch tatsächlich zu besitzen, statt diese mit immer neuen Kampagnen teuer anzumieten.

  • 5. Unrealistisches Timing
    Content ist King – und Königliches muss reifen können. Webprojekte scheitern, wenn der Zeitbedarf für die Content-Erarbeitung unterschätzt wurde. Darum gehört die Content-Planung (Texte, Bilder, Illustrationen, Videos, Grafiken, Tondateien) an den Anfang eines Webprojekts. Nur so lässt sich der Zeitbedarf für Recherchen, Textarbeit, Lektorat, SEO, Bildbeschaffung, Übersetzungen, Produktion usw. realistisch planen.

  • 6. Kein Platz für Text
    Ein echter Klassiker. Taucht immer dann auf, wenn das Screendesign in Auftrag gegeben wurde, ohne den Content zu kennen. Falsch definierte Templates machen dann dem Texter das Leben schwer. Die tolle Headline, der knackige Teaser, die verkaufsstarke Promo-Box, der suchmaschinenoptimierte Textaufbau - allesamt begraben, weil die notwendigen Editiermöglichkeiten fehlten.

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