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24.03.2011 Neun von zehn Personen lesen regelmässig Zeitung. Blick am Abend und Blick legen zu. NZZ, Berner Zeitung, Bund und Tagesanzeiger verlieren.
Am 22. März 2011 hat die WEMF die neuen Zahlen der MACH Basic-Studie bekannt gegeben. 90.6% der Schweizer Bevölkerung ab 14 Jahren liest mehr oder weniger regelmässig mindestens eine der Zeitungen und 90.4% eine der Zeitschriften, die an der MACH Basic teilnehmen.
Insgesamt wurden in der ganzen Schweiz 23 767 Stichproben aufgenommen. 17 082 im deutschsprachigen Teil der Schweiz, 5551 im französischsprachigen und 1134 im italienischsprachigen Raum. Hochgerechnet wurden die Zahlen auf eine Gesamtbevölkerung von 6 028 000 Personen für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein.
Reichweitenstarke Titel verlieren Leser
Von den reichweitenstarken Printtiteln kann in der Studie MACH 2011-1 im Vergleich zum Vorjahr einzige der Blick am Abend kräftig zulegen. Die Abendzeitung verzeichnet einen Zuwachs um 203 000 Leserinnen und Leser auf 604 000. Auch der Blick konnte leicht zulegen und weist 623 000 Leser (613 000) auf. Noch im positiven Bereich liegt die Basler Zeitung(GES G), die die Leserzahl um 7000 auf 235 000 steigern konnte. Stagniert haben die Zahlen der Südostschweiz mit aktuell 308 000 Leser.
Zu den grossen Verlierern zählt die Neue Zürcher Zeitung, die noch 287 000 (313 000) Leser zählt. Im Vergleich zum Vorjahr haben auch die Berner Zeitung zusammen mit dem Bund (GES) mit noch 352 000 (373 000) Leser verloren. Leicht sinkende Zahlen verzeichnet auch der Tages-Anzeigermit derzeit 477 000 (481 000) Leser. Auch die Gratiszeitung 20 Minuten(National GES) aus dem Medienhaus Tamadia hat an Boden verloren. Die Leser pro Auflage sanken um 13 000 auf 1’352 000.
In der französischen Schweiz konnte Le Matin (lu-sa) einen deutlichen Leserzuwachs verzeichnen. Die Zahl steigt auf 523 000 (512 000). Verloren haben Le Temps mit noch 123 000 (133 000) und die Tribune de Genève mit 153 000 (172 000) Leser.
Konstant gehalten haben sich die grossen Mitgliederzeitungen von Migros und Coop. Die Coop-Zeitung legte um 12 000 auf 2 665 000 Leser und das Migros-Magazin um 28 000 auf 2 340 000 Leser zu. Ebenfalls auf hohem Niveau verharren Geo, Schweizer Familie, ktipp (alle drei mit jeweils kleinen Verlusten), Touring (d), Beobachter und die Schweizer Illustrierte.
Quelle: Klein Report
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